ERNST MACH, Fin de siècle & die Dekadenz
Da ich nach wie vor bzw. schon wieder in Prüfungsvorbereitungen versinke - Dandyismus und Dekadenz, also ein unendlicher Anlass zur Prokrastination -, habe ich mich in diesem Zusammenhang an den Empiriokritizismus und Ernst Mach erinnert. Und hier vielleicht der schönste Teil aus seinem Werk "Die Analyse der Empfindung" (1886):
"Liege ich z.B. auf einem Ruhebett, und schließe das rechte Auge, so bietet sich meinem linken Auge das Bild der folgenden Figur 1. In einem durch den Augenbrauenbogen, die Nase und den Schnurrbart gebildeten Rahmen erscheint ein Teil meines Körpers, so weit er sichtbar ist, und dessen Umgebung.
Mein Leib unterscheidet sich von den andern menschlichen Leibern nebst den [sic] Umstande, dass [sic] jede lebhaftere Bewegungsvorstellung sofort in dessen Bewegung ausbricht, daß dessen Berührung auffallendere Veränderungen bedingt als jene anderer Körper, dadurch daß er nur teilweise und insbesondere ohne Kopf gesehen wird."
@Lord Laughter
Lieber Herr Laughter,
vielen Dank für Ihren elektronischen Leserbrief. Um diejenigen Ihrer Fragen zu beantworten, die ich beantworten kann (die Fragen zum Roxette-Video stellen Sie bitte Per Gessle bzw. Marie Fredriksson):
JAWOHL, es handelt sich hier um zwei Geister und wer eine Liebesbeziehung zu einem imaginären Freund bzw. einer imaginären Freundin unterhält, kann nicht ganz umhin, selbst irgendwie im Reich des Imaginären zu lustwandeln. Aber nehmen Sie es nicht allzu schwer, denn imaginär sind Sie ja nicht in einem substantiellen Sinne, sondern nur in den Augen von Misses Laughter.
Und da Sie sich offenkundig mit schwedischem Pop auseinandersetzen und es nicht immer Roxette sein muss: Elenette...
KRISTY SWANSON
Dank einer Fernsehnacht mit meiner WG bin ich auf die phantastische Kristy Swanson gestoßen - 80er High-School-Movie-Blondine, die in diesem Ausschnitt aus dem Film "Mannequin on the move" in ihrer Paraderolle als verwirrtes Model auf dem Weg ins Gebüsch den Lippenstift für sich entdeckt:
GESUCHTGEFUNDEN II
Ich befinde mich gerade auf Jobsuche und bin dabei auf der Homepage der Zitty auf einige phantastische Angebote gestoßen:
1. Die Putzfee
Putzfee gesucht... Hättest Du Lust, einmal die Woche durch meine schöne Charlottenburger Wohnung zu schweben, sie vom Staub zu befreien und mit leichter Hand Bad und Spiegel zum Glänzen zu bringen? Nach etwa zwei Stunden könntest Du das Schweben einstellen, einen Espresso geniessen, den wohlverdienten Lohn in Empfang nehmen und wieder in den grauen Alltag zurückkehren.
Ui! Also nicht nur Lohnarbeit, sondern auch noch der Zwang zur Dankbarkeit.

2. Tantra
Tantra-Masseurinnen gesucht, vom Tantra- Massage- Institut. Kein Sex! Wir suchen selbstbewußte, evtl. massageerfahrene Berührungskünstlerinnen, denen es Freude bereitet, Menschen liebevoll und achtsam zu berühren.Teamfähigkeit, gepflegtes Auftreten und Neugier willkommen.
Ehrlichgesagt bin ich noch ein wenig unentschieden.